EnEV 2009 - Dämmung der obersten Geschoßdecke -



Soll die oberste Geschoßdecke eine Dämmung erhalten, dürfen Hausbesitzer die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) nicht überschreiten. In bestimmten Fällen ist die Dämmung sogar verpflichtend geregelt.

Näheres zum Thema Dachbodendämmung


Ist die oberste Geschoßdecke über beheizten Räumen nicht gedämmt, muß diese so gedämmt werden, daß der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Geschoßdecke 0,24 Watt/ (m²+K) nicht überschreitet. Diese Nachrüstpflicht betrifft alle zugänglichen obersten Geschoßdecken. Anstelle der obersten Geschoßdecke kann auch das darüber liegende, bisher ungedämmte Dach eine Dämmung erhalten.
Die Nachrüstpflicht greift nicht, wenn die oberste Geschoßdecke bereits ein gewisses Maß an Dämmung aufweist. Dies ist der Fall, wenn sie bereits über eine durchgehende, allenfalls durch Balken (im Dach durch Sparren) unterbrochene Schicht eines Dämmstoffes verfügt.


Die oberste Geschoßdecke gilt auch als gedämmt, wenn sie dem Mindestwärmeschutz entspricht; davon kann bei massiven Deckenkonstruktionen, die seit 1969 errichtet wurden, und bei Holzbalkendecken aller Baualtersklassen ausgegangen werden.


Diese Regelung ist gleichermaßen auf das darüber liegende Dach anzuwenden.
Ausgenommen von der Nachrüstverpflichtung sind selbst genutzte Häuser mit maximal zwei Wohnungen. Hier greift die Dämmpflicht nur bei einem Eigentümerwechsel. Der neue Hauseigentümer hat dann zwei Jahre Zeit, die erforderlichen Dämmaßnahmen durchzuführen.


 



Fugendichte Dämmung der obersten Geschoßdecke


Wärmeverlust über Dachboden um bis zu 90 Prozent reduzieren.


Die Dachbodendämmung ist eine der einfachsten und wirtschaftlichsten Möglichkeiten, um schnell viel Energie einzusparen. Stetig steigende Brennstoffpreise machen die Dachbodendämmung noch attraktiver. Neue, gefalzte Dämmplatten lassen sich lückenlos verlegen und überzeugen zudem mit einer sehr hohen Dämmwirkung.


Durch eine Dachbodendämmung mit dem Rigidur Dachbodenelement 031 TF von Rigips kann der Verlust von Heizwärme über die oberste Geschoßdecke um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Zur deutlichen Verbesserung der Dämmwirkung trägt einerseits die hoch wärmedämmende, druckbelastbare expandierte Polystyrol-Kaschierung der Platten bei und andererseits der innovative Treppenfalz, die die Platten umläuft.

  Hochdämmende, begehbare Dachbodenfläche
Der Treppenfalz ermöglicht eine absolut lückenlose Verlegung der Dämmplatten. Das Ergebnis ist eine durchgängig dichte Dämmschicht über den erwärmten Wohnräumen. Wärmebrücken werden vermieden, da sich an den Stößen zwischen den einzelnen Dämmplatten erst gar keine Luftspalten bilden können. Die Oberfläche besteht aus den äußerst robusten, glatten Rigidur H-Gipsfaserplatten. Dadurch bleibt der Dachboden auch nach der Dämmung begehbar und kann weiterhin genutzt werden. Dank seiner kompakten Abmessung von 500 x 1.500 Millimetern kann das Dachbodenelement auch durch enge Flure oder Dachluken transportiert werden.

Flexible Verlegung: Stecken, schrauben, kleben
Am schnellsten lassen sich die Rigidur Dachbodenelement lose verlegen - die ideale Lösung, wenn der Dachboden ohnehin kaum genutzt werden soll. Für die nötige Stabilität sorgt die Stufenfalz. Diese Variante der Dachbodendämmung ist auch in Sachen Wirtschaftlichkeit unschlagbar. Es kann es aber durchaus sinnvoll sein, die Dämmplatten zu verkleben oder zu verschrauben. Kleber oder Schrauben verleihen der Dachbodendämmung mehr Festigkeit und machen die Konstruktion widerstandsfähiger. Außerdem werden die Fugen so zusätzlich abgedichtet, was die Dämmwirkung beispielsweise bei unebenen Dachbodenflächen verbessert.


 


 
Mit Dachbodendämmung clever sparen, Dämmung gemäß EnEV 2009


Die EnEV umfaßt neben wohnlich genutzten Dachgeschossen auch nicht bewohnte, jedoch zugängliche Dachböden. Für eine effiziente Energieeinsparung durch die geschickte Dämmung in solchen Räumen sind spezielle Dachbodenelemente zur Dämmung der obersten Geschoßdecke eine zuverlässige Lösung.


Wichtig ist, daß der Dachboden energetisch so verbessert wird, dass keine unnötige Heizenergie verloren geht, er gleichzeitig weiter als Dachboden genutzt werden kann keine Einschränkung für die unteren Räume besteht. Mit dem Rigidur Dachbodenelement von Rigips kann hier entscheidend zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz beigetragen werden, denn die Rigidur Dachbodenelemente garantieren die Erreichung der genannten Ziele. Gleichzeitig wird der Wert des Hauses durch diese Investition verbessert.
Vorteile durch Dachbodenbelegung mit Rigidur Dachbodenelementen
Mit einem Gewicht von nur rund 14 Kilogramm pro Element und einer Abmessung von 500 x 1.500 Millimeter sind die Rigidur Dachbodenelemente besonders leicht und handlich, so dass sie problemlos durch jedes Treppenhaus und jede Dachbodenöffnung passen. Durch ihr kompaktes Format eignen sich die Elemente ebenfalls für den Einsatz in kleinen und engen Räumen, wie sie häufig in Altbauten anzutreffen sind. Oberseitig bestehen die Rigidur Dachbodenelemente aus einer Rigidur H-Gipsfaserplatte, die nicht brennbar und unempfindlich gegen Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen ist. Ihre besonders harte und glatte Oberfläche macht die Dachbodenelemente außerdem nachträglich streichbar.
Mit dem werkseitig ausgebildeten Stufenfalz lassen sich die Elemente einfach und sicher verlegen. Unter der Gipsfaserplatte sorgt eine besonders druckfeste Polystyrol-Hartschaumplatte für eine erstklassige Wärmedämmung. Sie ist je nach gewünschter Dämmung und entsprechend für den bauseitig gegebenen Untergrund in unterschiedlichen Stärken lieferbar, damit der geforderte Wärmekoeffizient erreicht wird.


 


  Dachbodendämmung erweitert auch Nutzung des Dachraums


Preiswerte Alternative zur Aufsparrendämmung im Steildach.


Mit einer Dämmung des Dachbodens werden nicht nur Wärmeverluste stark vermindert. Auch die Nutzung des Dachraumes kann erweitert werden, wenn die Dämmung der obersten Geschoßdecke begehbar ist. Unter bestimmten Voraussetzungen ist diese Dämmung laut Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) sogar Pflicht. Doch die Pflicht ist nur eine Seite. Auf der anderen Seite stehen viele Vorteile für Hausbesitzer.


Denn die Dämmung des Dachbodens ist die preiswerte Alternative zur Aufsparrendämmung im Steildach. Bei dieser Sanierungsmaßnahme dämmen Hausbesitzer nicht nur Wärmeverluste von den beheizten Räumen über das Dach massiv ein, auch die Nutzung des Dachraumes wird erweitert, so dass dieser beispielsweise als Wäscheboden genutzt werden kann. IsoBouw bietet für die Dämmung der obersten Geschoßdecke verschiedene Komplettlösungen an. Diese sind grundsätzlich begehbar, punktbelastbar und strapazierfähig. Außerdem sind diese Dämmelemente schnell, wirtschaftlich und vor allem wärmebrückenfrei zu verlegen. Neu im Programm ist die B-F+F ML. Dieses Dachbodendämmelement besteht aus EPS (expandierter Polystyrol-Hartschaum) und einer melaminharzbeschichteten Spanplatte. Verlegt wird diese einfach über die Nut-Feder-Verbindung. Die Oberfläche der Dachbodendämmung ist hellgrau, weitgehend kratzfest, unempfindlich gegen Feuchtigkeit und leicht zu reinigen, das heißt, sie kann feucht gewischt werden. Der Einsatz erfolgt zum Beispiel auf Dachböden, auf denen Wäsche getrocknet werden kann, oder auch unter Steildächern ohne Unterspannbahn, wo eventuell mit geringen Mengen an Flugschnee zu rechnen ist. Nach der fachgerechten Verlegung erhalten Hausbesitzer eine sehr robuste und attraktive Bodenfläche. Je nach gewählter Wärmeleitgruppe (WLG) müssen Hausbesitzer mindestens 140 mm (WLG 031) oder 160 mm (WLG 035) dick dämmen, um die Anforderungen der EnEV 2009 zu erfüllen. Das Dachbodendämmelement B-F+F ML ist in Dicken von 80 - 320 mm und in den Maßen 1.220 x 620 mm erhältlich.


Wolfgang Cremer


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