Kreativität hat einen riesigen Vorteil

  Sie ist keine angeborene Fähigkeit, die wir entweder in die Wiege gelegt bekommen haben oder eben nicht. Im Gegenteil: Sie schlummert in jedem von uns und muss nur geweckt werden. Manchen, besonders den Kreativen Chaoten, fällt der Zugang zu ihr ganz leicht, andere müssen erst noch den Schlüssel finden. Oftmals müssen wir uns nur trauen, um Ecken zu denken und Nicht-Naheliegendes zu finden. Mit sogenannten Kreativitätstechniken wird es leichter für uns, aus den gewohnten Denkbahnen auszubrechen und neue Möglichkeiten zu ergründen.

  Mit diesen Tipps werden die Ideen nur so fließen.


Mind-Mapping: Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier (DIN A3 oder größer) und machen Sie in der Mitte einen Kreis. Dort schreiben Sie das Hauptthema hinein. Wie bei einem Baum können Sie nun Äste an diesen Kreis und diese so verzweigen, wie Ihnen die Ideen kommen. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie kein vorgegebenes Raster haben, das Ihre Ideen einschränken könnte. Nutzen Sie ruhig den gesamten Platz und verteilen Sie die Äste großflächig. Dann können Sie jederzeit neue Ideen hinzufügen. Meist erschließen sich uns beim Mind-Mapping ganz neue Zusammenhänge, da wir in anderen Mustern denken. Wenn Sie lieber am PC arbeiten, gibt es eine Menge Mind-Map-Programme, die Sie (teils gratis) benutzen können.


 


Semantische Intuition: Wenn Ihnen partout keine neue Möglichkeit mehr einfällt, ist das die richtige Methode, um ein paar neue Kombinationen hervorzukitzeln. Hinter diesem rätselhaften Wort steckt eigentlich ein ganz einfaches Prinzip. Wenn Sie zum Beispiel neue Wege für Ihre Bürogestaltung suchen, dann schreiben Sie alle Wörter auf, die Ihnen zum Thema Büro einfallen: Schreibtisch, Bildschirm, Wandschrank… Nun zerlegen sie die Doppelwörter und kombinieren die Wortteile neu. So entsteht zum Beispiel Bildtisch (vielleicht ein großes Bild als Unterlage?) oder Schreibschrank (vielleicht ein Stehpult am Schrank, um öfter im Stehen zu arbeiten?). So bekommen Sie auf einen Schlag eine Menge neuer Kombinationen, an die Sie normalerweise nie denken würden.


 


Knetgummi: Wenn unser Kopf keine neuen Ideen mehr ausspuckt, hilft es manchmal, die Hände arbeiten zu lassen. Nehmen Sie sich ein bisschen Knetgummi und legen Sie einfach drauf los.


 


Pausen machen: In Pausen, beim Sport oder bei sonstigen Freizeitaktivitäten haben wir laut wissenschaftlicher Studien sogar die besten Ideen. Und ein Kreativitäts-Turbo ist .....Langeweile. Wenn sie sich schon einmal so richtig gelangweilt haben, werden Sie diese Methode sicher schätzen, wenn es darum geht, völlig neue kreative Wege zu finden. 


 


Brainwriting: Eine sehr beliebte und oft verwendete Methode ist das Brainstorming. Dabei sagt jeder, was ihm gerade einfällt. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass dadurch die Vorschläge automatisch in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Häufig gibt es einen Vielredner, der das Feld erobert und die Stillen nicht zu Wort kommen lässt. Anders ist das beim Brainwriting. Jeder nimmt sich einen Zettel und notiert alle, wirklich alle! Gedanken, die ihm zum Thema einfallen. Dadurch wird niemand von den Vorschlägen der Anderen beeinflusst. Am Ende können die Themen leicht zusammengetragen und diskutiert werden.


 


Walt-Disney-Methode: Der erfolgreiche Filmproduzent hatte seine ganz eigene Methode, um Ideen zu finden. Mithilfe von drei Rollen wird eine Idee von allen Seiten beleuchtet. Der Träumer lässt einfach seine Gedanken schweifen und sammelt Ideen. Ob sie umsetzbar sind, ist dabei völlig nebensächlich. Damit beschäftigt sich nämlich der Realist. Der Kritiker sucht dann nach Schwachstellen und prüft die Arbeit der anderen beiden von allen Seiten. Sie können entweder allein in diese Rollen tauchen oder sie im Team verteilen. Wichtig dabei ist natürlich die Reihenfolge. Achten Sie darauf, dass der Kritiker nie zuerst zu Wort kommt ;)

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