Colorquarzbeläge und Versiegelungen erhalten neue Stabilität

  Sika Deutschland GmbH hat ihr etabliertes Produkt Sikafloor-162 durch das neu entwickelte Epoxidharzbindemittel Sikafloor-169 ersetzt. Dabei handelt es sich um ein transparentes Bindemittel für Colorquarzbeläge und Versiegelungen. Es besitzt vor allem eine höhere Vergilbungsstabilität, die sich positiv auf die Lebensdauer der Gesamtbeschichtung auswirkt.

Das mechanisch hochfeste und abrasionsbeständige Sikafloor-169 wird als Bindemittel für hoch belastbare, vergilbungsarme Colorquarzbeläge in Schichtdicken von 1,5 bis 10 Millimeter eingesetzt. Außerdem ist es als Topcoat-Versiegelung für vergilbungsarme Einstreubeläge oder auf mit Colorchips abgestreuten Flächen geeignet. Einsatzbereiche sind insbesondere Ausstellungs- und Verkaufsräume, aber auch Werkstätten sowie Produktionsräume der Pharma- und Lebensmittelindustrie.Aus Sicherheitsgründen sind oftmals rutschhemmende Bodenbeschichtungen notwendig - gerade für den Einsatz in Produktions- und Verkaufsräumen. In Kombination mit den Sikafloor-Verlaufsbeschichtungen lassen sich mit Sikafloor-169 als Versiegelung geprüfte Rutschhemmklassen erreichen.

Geeignet und zugelassen in öffentlichen Gebäuden
Das Eurofins-Ausgasungszertifikat belegt die Emissionsarmut von Sikafloor-169 gemäß den AgBB-Prüfkriterien*. Darüber hinaus sind die Inhaltsstoffe gemäß REACH* vorregistriert und entsprechen weiteren Normen und Richtlinien. Somit ist das Bindemittel prinzipiell für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern oder Verwaltungsgebäuden geeignet.


*AgBB wurde 1997 von der Länderarbeitsgruppe "Umweltbezogener Gesundheitsschutz" (LAUG) der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) ins Leben gerufen. Vertreten sind im AgBB neben den Ländergesundheitsbehörden auch das Umweltbundesamt (UBA), das deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), die Bauministerkonferenz – die Konferenz der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Länder (ARGEBAU), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Koordinierungsausschuss 03 für Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz des Normenausschusses Bauwesen im DIN (DIN-KOA 03). Die Geschäftsstelle des AgBB ist im Umweltbundesamt im Fachgebiet II 1.3 gesundheitsbezogene Exposition, Innenraumhygiene angesiedelt.

*REACH entwickelt und überprüft das europäische Chemikalienmanagement nach EU-Normung.



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