Sicher nach oben

  Handwerker stehen oft vor der Frage, welches Steiggerät bietet die richtige Lösung für mein Problem? Benötige ich eine Leiter oder doch besser ein Gerüst und welches Produkt ist zulässig? Hier die Antworten. Bei freihändigen Arbeiten hat die Ein­haltung aller aktuellen Sicherheitsstan­dards höchste Priorität. Die neuen Lei­tern- und Gerüste, die nachfolgend vor­gestellt werden, sind in verschiedenen Höhen erhältlich und wurden durch den TÜV geprüft. Somit bieten sie höchste Sicherheit und erfüllen die hohen An­forderungen der Normen und Vorschrif­ten: DIN EN 131, BGI 637, BGI 694 und BGV-D36 sowie die EU-Richtlinie 2001 /45/EG.

Mehr Bewegungsfreihheit


Um dieser zentralen Anforderung Rech­nung zu tragen, werden die neuen Lei­tern und Gerüste von Grund auf neu konstruiert und in einer einzigartig schlanken und kompakten Form umge­setzt. Dank hochwertiger Materialien gelang es, die benötigte Stellfläche er­heblich zu verringern und damit ver­bunden mehr Bewegungsfreiheit am Ar­beitsplatz sowie weniger Platzbedarf beim Aufbau zu realisieren. In der Sum­me stehen dem Anwender somit eine kompakte, sichere und komfortable Ar­beitsplattform, bestehend aus Alumini­umleitern, Fahrgerüste, Arbeitspodeste sowie Steig- und Plattformleitern für den professionellen Einsatz zur Verfügung. Der sichere Auf- und Abbau von Fahr­gerüsten ist heute zum Standard ge­worden. Auf dem Markt sind verschie­dene Modifikationen eines sicheren Fahrgerüstauf- und -abbaus zu finden. Mittlerweile hat sich das Grundprinzip durchgesetzt, dass bei Auf- und Abbau­arbeiten eines Gerüstes immer ein seit­licher Schutz vorhanden ist. Das auf dem Markt etablierte Programm neuer Fahrgerüste vereinfacht den Auf­bau der Gerüste wesentlich und macht diese noch sicherer. Gerade vor dem Hintergrund neuer Vorschriften, die ak­tuell in Kraft treten und das Arbeiten in der Höhe noch einmal sicherer machen, vor allem aber von der Leiter wegholen sollen, ist das Angebot eines gut zu handhabenden Fahrgerüstes von beson­ beson­derer Bedeutung. Die Hersteller füllen mit dem vereinfachten Aufbausystem in puncto Handhabung die bestehende Lücke zwischen Leiter und Gerüst. In puncto Sicherheit werden aber keine Kompromisse gemacht. Einen weiteren Pluspunkt stellen auch die reduzierte Anzahl von Einzelteilen und eine optimierte Transportierbarkeit dar. Zum einen wird damit sicherge­stellt, dass auf der Baustelle alles für den Aufbau vor Ort ist und nicht das ein oder andere Teil einfach mal weggelas­sen wird, zum anderen sorgt dies dafür, dass auch Kombis oder ausgestattete Transporter für den Ortswechsel genutzt werden können.


Leitern - die einfache Lösung


Sie sind leicht, schnell ein­satzbereit und problemlos zu transportieren - Leitern sind für viele Arbeiten die einfa­che Lösung.


Ob Anlegeleiter, Stehleiter, Multifuntionsleiter oder Tritt - im vielfältigen Ange­bot findet der Handwerker die passende Lösung und ist beim Fachhandel immer auf der sicheren Seite, denn von der Materialauswahl über die Konstruktion bis hin zur Fer­tigung achten die Hersteller und Lieferanten auf höchste Qualität. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten von Steighilfen. Anlegeleitern sind schnell zur Hand und genauso schnell wieder verstaut. Je nach Einsatzzweck haben sie die Wahl zwischen Leitern aus robustem, korrosionsbe­ständigem Leichtmetall oder glasfaserverstärktem Kunst­stoff.


Schiebe- und Seilzugleitern ermöglichen auch das Errei­chen großer Höhen ohne Probleme. Durch die Verstell­möglichkeit von Sprosse zu Sprosse lassen sich alle Varianten leicht in die ge­wünschte Arbeitshöhe brin­gen. Bei den Schiebeleitern gewinnen sie zusätzlich Fle­xibilität, denn Ober- und Un­terleiter können sowohl zu­sammen als auch getrennt als Anlegeleiter eingesetzt werden. Mehrzweckleitern sind viel­seitig und flexibel einsetzbar: Mit verschiedenen Aufbauva­rianten werden sie nahezu allen Aufgaben gerecht. Ihre Konstruktion ist stabil, dau­erhaft und den jeweiligen Einsatzbereichen optimal an­gepasst. Stehleitern lassen sich fast überall problemlos aufstellen und bieten hohen Bedie­nungskomfort. Beidseitig be­gehbare Stehleitern mit ge­riffelten Breitsprossen oder Stufen, tiefen Auftritts­flächen sowie einer großen Standplattform ermöglichen bequemes und sicheres Ar­beiten. Die überstehenden Holmbügel geben dabei zu­sätzlichen Halt. Für sichere Bodenhaftung sorgen aus­wechselbare, fest am Holm sitzende Kunststoffschuhe. Sicherheitstreppen und Tritte sind kompakt und schnell einsatzbereit. Tritte bieten aufgrund ihrer großen Standplattform sicheren und bequemen Stand. Spezialleitern für berufsspe­zifische Speziallösungen die­nen für den besonderen be­ruflichen Gebrauch gemäß BGV D 36, Leitern für höhere Belastungen. Alle Basisfunktionen und ge­setzlich vorgeschriebenen Ausstattungen sind in den Serienausführungen der ein­zelnen Produkte selbstver­ständlich enthalten. Manch­mal braucht man aber mehr - in solchen Fällen können Sie Ihr Steiggerät mit durch­dachten, funktionellen Zu­satzgeräten/-hilfen optimal anpassen.


Individuelle Lösungen


Ob beim Industrie-, Gewerbe- oder Wohnhausbau, aber auch für den lau­fenden Betrieb sind die passenden Steighilfen eine wesentliche Erleichte­rung um einen effizienteren Ablauf zu gewährleisten. Neben Fahrgerüsten und Leitern sind vor allem diverse Arbeits­bühnen, Podeste und Überstiege gefragt. Da die Anforderungen in den verschie­denen Betrieben ganz unterschiedlich sind, hat sich eine Vielzahl von Herstel­lern auf Wartungs- und Montagebüh­nen, die stationär oder auch fahrbar sein können, sowie auf Überstiege, Trep­pen, Podesttreppen, Arbeitspodeste oder Laufstege spezialisiert. Diese werden in­dividuell für die entsprechenden Anfor­derungen hergestellt.


So unterschiedlich die Anforderungen auch scheinen, im Grunde beginnt es mit einer Treppe, die natürlich breiter oder schmäler sein kann, eine bestimm­te Höhe in einem bestimmten Winkel aufweist, der sich auch an bestehende Normen orientiert. Es wird ein Podest benötigt, das ebenfalls eine entspre­chende Höhe aufweist, eine Breite, eine Länge und dementsprechend auch Ab­stützungen. Geht es auf der anderen Seite wieder nach unten, wird daraus ein Überstieg. Entsprechende Handläufe, beidseitig oder einseitig, werden dabei genauso berücksichtigt, wie die Frage, ob die Lösung stationär sein soll oder das Ganze fahrbar zu realisieren ist. Dieses auf dem Markt befindliche Bau­kastensystem stellt eine Maßkonfektion dar, die sicherlich über 90 Prozent der speziellen Anforderungen abdeckt.


Im Marktprogramm sind Treppen, Trep­penpodeste, Überstiege - stationär oder fahrbar, in Steigungen zwischen 45 und 60 Grad. Diverse Varianten der Stufenart wie Alu-Profilstufen, Stahl­Gitterroststufen oder Alu-Gitterroststufen in verschiedenen Breiten stehen zur Auswahl. So werden Podeste, Überstiege und Wartungsbühnen zu einer wirt­schaftlichen und sicheren Investition.


Große Sicherheit mit Arbeitsbühnen


Arbeitsbühnen sind die sicherste Mög­lichkeit in Höhen zu arbeiten und sicher wieder nach unten zu kommen. Viele Unfälle lassen sich vermeiden, wenn das richtige Gerät eingesetzt wird. Die meis­ten Unfälle lassen sich nicht nur auf persönliches Fehlverhalten zurück­führen, sondern haben ihre Ursache auch in Mängeln der Arbeitsgeräte und in der Organisation. Podeste, Überstiege Wartungsbühnen sind letztendlich eine wirtschaftliche Investition, weil Unfälle, neben dem persönlichen Leid, auch beim Unternehmer durch Ausfallzeiten enorme Kosten entstehen können. Ne­ben diesen speziellen Produkten bietet die Industrie ein Sortiment an sogenannten ortsfesten Leitern, wobei hier die fest installierten Leitern an baulichen Anlagen wie Notleitern bezie­hungsweise Feuerleitern oder Leitern zur Wartung von Gebäuden oder ma­schinellen Anlagen gemeint sind.


EU-Richtlinie fördert die Sicherheit


Eine neue EU-Richtlinie 2001/45/EG schreibt in der Regel dort die Verwen­dung von Gerüsten vor, wo bislang Leitern benutzt werden konnten. Die Richtlinie mit dem klangvollen Namen 2001/45/EG (»für Sicherheit und Ge­sundheitsschutz bei Benutzung von Ar­beitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit«) sieht unter Punkt 4.1.2. Folgen­des vor: „Die Benutzung einer Leiter als hoch gelegener Arbeitsplatz ist auf Um­stände zu beschränken, bei denen (...) die Benutzung anderer, sichererer Ar­beitsmittel wegen des geringen Risikos und entweder wegen der geringen Dauer der Benutzung oder der vorhandenen baulichen Gegebenheiten, die der Ar­beitgeber nicht ändern kann, nicht ge­rechtfertigt ist.“ Im Klartext heißt das: Nur wenn es gar nicht anders geht, dürfen Leitern be­nutzt werden. Was viele auch nicht wis­sen: Falls Arbeitsunfälle bei der Verwen­dung von Leitern geschehen, obliegt den Handwerksbetrieben und den Ver­antwortlichen auf der Baustelle die Be­weispflicht, dass die Arbeit mit einem Gerüst unmöglich war.


Die Richtlinie erhöht aber auch die Si­cherheitsanforderungen für Leitern und Gerüste, was die künftige Weiterver­wendung alter Gerüste und Leitern problematisch macht. Übertriebener europäischer Regulie­rungswahn? Keinesfalls! Die EU-Vor­schrift hat einen ernsten Hintergrund. Abstürze von Leitern und Gerüsten gehören weltweit zu den Hauptursa­chen für tödliche Arbeitsunfälle, insbe­sondere im Baugewerbe. Jedes Jahr ver­unglücken in Europa 1300 Handwerker tödlich. Unzählige verletzen sich schwer - mit schlimmen Folgen für den einzel­nen Betroffenen, seinen Betrieb und den Ruf der gesamten Branche. 2009 ge­schahen fast 14 Prozent aller melde­pflichtigen Arbeitsunfälle in Deutsch­land auf Baustellen - das waren insge­samt etwa 11 000 Absturzunfälle und mehr als 21 500 Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (Arbeitsunfälle insgesamt 2009: 115 177), die vor allem Maurer, Trockenbauer, Maler und Lackierer, Zim­merer, Gebäudereiniger und Gerüstbauer betrafen. Das schreit nach präventiven Maßnahmen und Erhöhung der Sicher­heitsstandards. Die in Deutschland pro­duzierenden Unternehmen liefern dank professioneller Herstellung solche siche­ren Steighilfen.


Ausgleich schaffen


Eine einfallsreiche Lösung für das Auf­stellen von Gerüsten auf geneigtem Gelände präsentierte Layher: die Aus­gleichsplatte für Fußspindeln. Mit dem neuen Produkt lassen sich Fußspindeln mit starrer Fußplatte auf einem Gelände bis 16 Prozent Gefälle problemlos senkrecht aufstellen, da Neigungen durch gegenseitiges Verdrehen von Ober- und Unterteil stufenlos einstellbar sind. Die Fußplatten liegen dabei flächig, also ohne Spalt auf. Die Aus­gleichsplatte ist eine zeitsparende Alter­native zu speziell zugesägten Holz­keilen, bei der auch die statisch güns­­tige Einspannwirkung von Fußspindeln erhalten bleibt.


Rollen statt Tragen


In einer Zeit, in der Ergonomie am Ar­beitsplatz immer wichtiger ist, werden schwere Leitern gerollt: Möglich macht es die neue „Roll-bar“-Traverse der Günzburger Steigtechnik GmbH. Diese erhöht sowohl die Standfestigkeit von Sprossenleitern als auch den Komfort beim Standortwechsel. Gegenüber dem Tragen der Leiter beträgt der Kraftauf­wand beim Rollen gerade mal die Hälfte des ursprünglichen Tragegewichtes. Das schont den Rücken und wirkt gesund­heitsfördernd.


Die Roll-bar-Traverse ist Bestandteil unserer großen Ergonomieoffensive. Wir wollen mit unseren ergonomischen Neuheiten ganz gezielt zum gesunden Arbeiten anregen und einen entspre­chenden Mehrwert bieten«, sagt Ferdi­nand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik GmbH. Neben der Roll-bar-Traverse entwickelte das Un­ternehmen auch eine Ergo-pad-Griffzo­ne für Rücken schonendes Tragen von Stufenleitern.


Die Anwender können die Leiter auch im ausgefahrenen Zustand verfahren, die Steighilfe muss zum Transport also nicht erst zusammengeklappt werden. Ein Beispiel macht deutlich, um, wie viel der Kraftaufwand verringert wird: Bei der größten dreiteiligen Aluminium-Mehrzweckleiter aus dem Leiterpro­gramm des Unternehmens müsste der Benutzer ein Gewicht von 37 Kilo tra­gen. Die neue Traverse reduziert die Kraft auf etwa 0,18 kN. Das entspricht einem Tragegewicht von 19 Kilo, also gut der Hälfte des Leiterngewichtes.


Das Gerüst zum Mitnehmen


Handwerker wie Stuckateure oder Ma­lermeister benötigen Gerüste, die sich schnell aufbauen lassen, in der Höhe variabel sind und zudem höchstes Maß an Sicherheit bieten. Um beispielsweise eine Arbeit an einer 5,90 Meter hohen Wand im Innenbereich eines Hauses ausführen zu können, muss ein Hand­werker ein mindestens fünf Meter ho­hes Gerüst einsetzen. Mit dem neuen Fahrgerüst Advanced Safe-T bietet Hymer-Leichtmetallbau erstmals auf­einander aufbauende Komplettmodule für verschiedene Arbeitshöhen.


Das Fahrgerüst bietet einen umlaufen­den Seitenschutz - auch während der Auf- und Abbauphase. Neben der großen Sicherheit bietet das System weitere Vorteile: es ist kompakt und leicht, lässt sich schnell und vor allem einfach auf- und abbauen. Dazu lässt es sich selbst in kleineren Nutzfahrzeugen verstauen und transportieren. Außerdem besteht die Modellreihe aus weniger Gerüstkomponenten als handelsübliche Modelle. „Je weniger Zubehörteile man hat, desto mehr verringert sich auch das Risiko, dass auf der Baustelle sicher­heitsrelevante Teile fehlen und aus Zeit­druck dann einfach beim Aufbau weg­gelassen werden“, erklärt Reinhold Scheiffele, Marketingleiter bei Hymer­Leichtmetallbau.


Advanced Safe-T gibt es statt in Einzel­teilen in Komplettsets, die aufeinander aufbauen, um die verschiedenen Ar­beitshöhen zu erreichen. Dank dieses modularen Grundaufbaus lassen sich einmal gekaufte Sets jederzeit erwei­tern.


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